Aborigine-Kunst und Gemälde aus Australien
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Gordon Barney

 
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Lebensdaten


Geb. ca. 1944 Birrno
Gruppe: Gija
 
"Birrno" ist das Land, zu dem Gordon Barney gehört und und das zu ihm gehört. Es liegt in der Nähe der Alice Downs Farm, wo er geboren wurde und aufwuchs und auf der der Künstler früher als Viehtreiber gearbeitet hat. Gordon Barney ist mit der Künstlerin Shirley Purdie verheiratet, die ihn zu seiner künstlerischen Tätigkeit ermutigte; 1998 begann er zu malen. Gordon Barney ist ein wichtiger Tänzer bei Zeremonien und ein Bewahrer des Aborigine-Gesetzes.


Bilder

(C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Gordon Barney, Australien;
       Birrno (Nr. 140) (Verkauft)
Birrno, 1998
Erdpigment auf Leinwand, 80 x 120,5 cm


Birrno ist Gordon Barneys Land. Es liegt in der Nähe der Gebäude der Alice Downs Farm. Hier gibt es eine Quelle, die niemals austrocknet und die ein großes Felsloch sowie einen Fluß (grau) speist, der nach Fourteen Mile Hole fließt. Der Hügel Birrno, schwarz im Vordergrund der linken Bildhälfte, kann vom Great Northern Highway in den East Kimberleys, Westaustralien, aus gesehen werden. Man kann ihn nur zu Fuß erreichen, weil die Täler zwischen den Hügeln zu schmal für Autos sind. Als Gordon Barney auf der Alice Downs Farm als Viehtreiber arbeitete, besuchte er während seines Urlaubs sein Land, um Stachelschweine und Känguruhs zu jagen.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Gordon Barney, Australien;
       Adler- und Krähen-Ngarrangkarni (Nr. 282) (Verkauft)
Adler- und Krähen-Ngarrangkarni, 2003
Erdpigment auf Leinwand, 30,5 x 40 cm


Dieses Bild erzählt die Ngarrangkarni-Geschichte von Warrman (Warrman bedeutet Lagerplatz) und spielte kurz hinter dem Ort, an dem heute die Gemeinde Warmun angesiedelt ist. Der Adler und seine Frau, die Krähe, saßen zu beiden Seiten eines Felsstücks aus Quarz. (Zur Zeit der Ngarrangkarni waren diese Tiere Menschen.) Der Adler war sehr damit beschäftigt, Speerspitzen aus dem harten Quarz zu machen und bat die Krähe, ihm zu helfen. Er bereitete sich auf die Känguruhjagd vor und baute sich zuerst eine Feuerstelle aus heißen Steinen, um später darin das Känguruh zu braten. Erneut bat der Adler die Krähe, ihm zu helfen, aber sie lehnte ab. Der Adler ging Jagen und fing ein kleines, fettes weibliches Känguruh. Bei seiner Rückkehr fand er die Krähe schlafend vor. Über die Faulheit der Krähe sehr erbost, warf er ein Stück des Quarzfels´ nach der Krähe und traf sie am Auge; und er nahm die heißen Steine vom Feuer und versengte damit ihr Federkleid. Danach verwandelten sich beide in Vögel. Deshalb sind Krähen scharz und haben weiße Kreise um ihre Augen. Noch heute kann man auf dem Hügel hinter Warmun das Lager des Adlers und der Krähe mit dem weißen Quarzfels sehen.


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Letzte Änderung am 2005-03-26
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