Aborigine-Kunst und Gemälde aus Australien
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Joseph Jurra Tjapaltjarri

 
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Lebensdaten


Geb. ca. 1952 Kiwirrkura
Gruppe: Pintupi
 
Joseph Jurra Tjapaltjarri wurde ca. 1952 in der Wüste geboren, wo heute die Siedlung Kiwirrkura liegt. 1964 wurde er mitsamt seiner Familie von den sog. Wohlfahrtspatrouillen nach Papunya gebracht. Dort und in Yuendumu besuchte er die Schule und arbeitete später in der Kantine in Papunya und in der Verwaltung von Yuendumu. Eine Zeit lang lebte er in Balgo und zog in den frühen 1980er Jahren nach Walungurru (Kintore). 1986 begann er mit seiner künstlerischen Arbeit. 1997 reiste er zusammen mit Turkey Tolson Tjupurrula nach Paris, wo sie für eine Ausstellung eine Sandinstallation schufen.


Bilder

(C) 2000 www.aboriginal-art.de (Nr. 359)
Ohne Titel, 2004
Acryl auf Leinwand, 121,5 x 91,5 cm


Das Gemälde ist inspiriert von Formen, die mit der Stätte des Felslochs und der Sickerwasserstelle von Ngamurrunya verbunden sind, die westlich des Winparrku (Mt. Webb) in Westaustralien liegt. Der Name dieser Stätte ist auch eine Referenz an Ngamunypurra, die Beeren des Strauchs Carissa lanceolata. In längst vergangenen Zeiten besuchte eine Gruppe von Tingari-Männern diese Stätte, nachdem sie auf ihrer Reise die weiter westlich liegenden Stätten von Marrapinti und Ngaminya passiert hatten. Als sie durch die Gegend von Ngamurrunya kamen, sammelten sie die gleichnamigen essbaren Beeren. Weil Ereignisse, die mit dem Tingari-Zyklus verbunden sind, als geheim gelten, werden keine weiteren Details genannt. Allgemein ist bekannt, dass Tingari eine Gruppe mythologischer Personen sind, die über weite Strecken reisten und währenddessen Rituale zelebrierten und bestimmte Stätten schufen und formten. Den Tingari-Männern, die von gerade Initiierten begleitet wurden, folgten in der Regel die Tingari-Frauen. Ihre Reisen und Abenteuer sind in einer Reihe von Liedzyklen überliefert. Auch heute noch dienen diese mythologischen Geschichten sowohl als Teil des Unterrichts für initiierte Jugendliche als auch als Erklärungen für heutige Gebräuche.

     (Nr. 360)
Ohne Titel, 2005
Acryl auf Leinwand, 60,5 x 91 cm
(C) 2000 www.aboriginal-art.de Das Gemälde ist inspiriert von Formen, die mit der Stätte der Sickerwasserstelle von Pukaratjina verbunden sind, die westlich der Siedlung Kiwirrkura liegt. In längst vergangenen Zeiten lagerte hier ein Tingari-Mann der Tjupurrula-Untergruppe und spann Haar, um Gürtel herzustellen, die während Zeremonien getragen werden. Die geschwungenen Linien im Gemälde repräsentieren die Haarkordeln für die Gürtel. Von Pukaratjina reiste der Mann gen Osten nach Tarkul, das nördlich des Mt. Webb liegt. Weil Ereignisse, die mit dem Tingari-Zyklus verbunden sind, als geheim gelten, werden keine weiteren Details genannt. Allgemein ist bekannt, dass Tingari eine Gruppe mythologischer Personen sind, die über weite Strecken reisten und währenddessen Rituale zelebrierten und bestimmte Stätten schufen und formten. Den Tingari-Männern, die von gerade Initiierten begleitet wurden, folgten in der Regel die Tingari-Frauen. Ihre Reisen und Abenteuer sind in einer Reihe von Liedzyklen überliefert. Auch heute noch dienen diese mythologischen Geschichten sowohl als Teil des Unterrichts für initiierte Jugendliche als auch als Erklärungen für heutige Gebräuche.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de (Nr. 361)
Ohne Titel, 2004
Acryl auf Leinwand, 91 x 91 cm


Das Gemälde ist inspiriert von Formen, die mit der Stätte der Sickerwasserstelle von Karrulngna verbunden sind, die westlich der Siedlung Kintore in Westaustralien liegt. In längst vergangenen Zeiten lagerte hier eine große Gruppen von Tingari-Männern, bevor sie in nordwestliche Richtung vom Lake Mackay weiter reiste. Weil Ereignisse, die mit dem Tingari-Zyklus verbunden sind, als geheim gelten, werden keine weiteren Details genannt. Allgemein ist bekannt, dass Tingari eine Gruppe mythologischer Personen sind, die über weite Strecken reisten und währenddessen Rituale zelebrierten und bestimmte Stätten schufen und formten. Den Tingari-Männern, die von gerade Initiierten begleitet wurden, folgten in der Regel die Tingari-Frauen. Ihre Reisen und Abenteuer sind in einer Reihe von Liedzyklen überliefert. Auch heute noch dienen diese mythologischen Geschichten sowohl als Teil des Unterrichts für initiierte Jugendliche als auch als Erklärungen für heutige Gebräuche.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de (Nr. 362)
Ohne Titel, 2005
Acryl auf Leinwand, 91 x 121,5 cm


Das Gemälde ist inspiriert von Formen, die mit der Stätte der Sickerwasserstelle von Ngatjapirritji verbunden sind, die südlich der Siedlung Kiwirrkura in Westaustralien liegt. In längst vergangenen Zeiten lagerte hier ein große Gruppe von Tingari-Männern, bevor sie gen Nordosten nach Tarkul weiterreiste, das nördlich des Mt. Webb liegt. Während ihres Aufenthaltes an der Stätte von Ngatjapirritji sammelten die Männer Rinde des Sandhill Rattlepod, die zur Herstellung von Sandalen benutzt wird, die man trägt, um über steiniges Land oder heißen Sand zu gehen. Weil Ereignisse, die mit dem Tingari-Zyklus verbunden sind, als geheim gelten, werden keine weiteren Details genannt. Allgemein ist bekannt, dass Tingari eine Gruppe mythologischer Personen sind, die über weite Strecken reisten und währenddessen Rituale zelebrierten und bestimmte Stätten schufen und formten. Den Tingari-Männern, die von gerade Initiierten begleitet wurden, folgten in der Regel die Tingari-Frauen. Ihre Reisen und Abenteuer sind in einer Reihe von Liedzyklen überliefert. Auch heute noch dienen diese mythologischen Geschichten sowohl als Teil des Unterrichts für initiierte Jugendliche als auch als Erklärungen für heutige Gebräuche.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Joseph Jurra Tjapaltjarri, Australien;
       Ohne Titel (Nr. 363)
Ohne Titel, 2005
Acryl auf Leinwand, 121 x 60 cm


Das Gemälde ist inspiriert von Formen, die mit der Stätte der Sickerwasserstelle von Tjunurulnya verbunden sind, die westlich der Siedlung Kiwirrkura liegt. In längst vergangenen Zeiten lagerte hier eine große Gruppen von Tingari-Männern, bevor sie ihre Reisen in östliche Richtung fortsetzte. Weil Ereignisse, die mit dem Tingari-Zyklus verbunden sind, als geheim gelten, werden keine weiteren Details genannt. Allgemein ist bekannt, dass Tingari eine Gruppe mythologischer Personen sind, die über weite Strecken reisten und währenddessen Rituale zelebrierten und bestimmte Stätten schufen und formten. Den Tingari-Männern, die von gerade Initiierten begleitet wurden, folgten in der Regel die Tingari-Frauen. Ihre Reisen und Abenteuer sind in einer Reihe von Liedzyklen überliefert. Auch heute noch dienen diese mythologischen Geschichten sowohl als Teil des Unterrichts für initiierte Jugendliche als auch als Erklärungen für heutige Gebräuche.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de (Nr. 364)
Ohne Titel, 2005
Acryl auf Leinwand, 151,5 x 60,5 cm


Das Gemälde ist inspiriert von Formen, die mit der Stätte der Sickerwasserstelle von Pukaratjina verbunden sind, die westlich der Siedlung Kiwirrkura in Westaustralien liegt. Bei dieser Stätte gibt es ein Vorkommen von rotem Ocker, das in Zeremonien Verwendung fand. In längst vergangenen Zeiten lagerte hier ein Tingari-Mann der Tjupurrula-Untergruppe und spann Haar, um Gürtel herzustellen, die während Zeremonien getragen werden. Von der Stätte aus reiste der Mann gen Osten nach Tarkul, das nördlich des Mt. Webb liegt, und danach weiter in nördliche Richtung nach Wilkinkarra (Lake Mackay). Weil Ereignisse, die mit dem Tingari-Zyklus verbunden sind, als geheim gelten, werden keine weiteren Details genannt. Allgemein ist bekannt, dass Tingari eine Gruppe mythologischer Personen sind, die über weite Strecken reisten und währenddessen Rituale zelebrierten und bestimmte Stätten schufen und formten. Den Tingari-Männern, die von gerade Initiierten begleitet wurden, folgten in der Regel die Tingari-Frauen. Ihre Reisen und Abenteuer sind in einer Reihe von Liedzyklen überliefert. Auch heute noch dienen diese mythologischen Geschichten sowohl als Teil des Unterrichts für initiierte Jugendliche als auch als Erklärungen für heutige Gebräuche.


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Letzte Änderung am 2005-12-01
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