Aborigine-Kunst und Gemälde aus Australien
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Mary Napangati

 
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  Lebensdaten | Bilder

Lebensdaten


Geb. ca. 1955 bei Wilkinkarra (Lake Mackay)
Gruppe: Pintupi
 
Mary Napangati wurde ca. 1955 in der Nähe des Wilkinkarra (Lake Mackay) geboren. Sie wuchs in der Gegend von Lappi Lappi nördlich des Sees auf, bis ihre Eltern zur Mt. Doreen-Farm westlich von Yuendumu zogen, als sie etwa zehn Jahre alt war. In Yuendumu ging sie zur Schule. Nach ihrer ersten Heirat zog sie mit ihrem Mann weiter nach Westen, nach Nyirrpi. Nach dem Tod ihres ersten Mannes heiratete sie den berühmten Künstler Ronnie Tjampitjinpa und zog mir ihm nach Kintore, wo sie heute lebt und arbeitet.


Bilder

(C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Mary Napangati, Australien;
       Ohne Titel (Nr. 374)
Ohne Titel, 2004
Acryl auf Leinwand, 61 x 90,5 cm


Das Gemälde ist inspiriert von Formen, die mit Wilkinkarra oder dem Lake Mackay verbunden sind. In längst vergangenen Zeiten versammelte sich eine Gruppe von weiblichen Ahnen am See. Sie ließen sich dort nieder, nachdem sie in dieser Gegend essbare Beeren und Früchte gesammelt hatten, z.B. Pura (Buschtomaten) und Ipalu (Buschbananen). Anschließend reisten die Frauen in östliche Richtung nach Mina Mina.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Mary Napangati, Australien;
       Ohne Titel (Nr. 375)
Ohne Titel, 2005
Acryl auf Leinwand, 90,5 x 90,5 cm


Das Gemälde ist inspiriert von Formen, die mit der Stätte des Felslochs von Lappi Lappi nördlich des Lake Mackay verbunden sind. In längst vergangenen Zeiten lagerte eine Gruppe von Napangati- und Napanangka-Frauen bei dieser Stätte auf ihrer Reise zur Stätte des Sees Mina Mina. Unterwegs drehten sie Kordeln aus Haar, die sie zur Herstellung von Gürteln brauchten. Solche Gürtel wurden während Zeremonien getragen, die mit dieser Gegend verbundenen sind. Außerdem führten die Frauen Rauchzeremonien für die neu geborenen Säuglinge durch.* Als sie bei Mina Mina ankamen, feierten sie mit dieser Stätte verbundene Rituale und stießen währenddessen ihre Grabstöcke in die Erde, dort, wo heute an ihrer Stelle Desert Oaks stehen (eine Unterart des Eukalyptus´). * Es wurde angenommen, dass es der Gesundheit von Säuglingen nachhaltig dienen würde, wenn man sie in den Rauch bestimmter brennender Pflanzen hielt

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Mary Napangati, Australien;
       Ohne Titel (Nr. 376) (Verkauft)
Ohne Titel, 2005
Acryl auf Leinwand, 91 x 91,5 cm


Das Gemälde ist inspiriert von Formen, die mit Wilkinkarra oder dem Lake Mackay verbunden sind. In längst vergangenen Zeiten lagerte eine Gruppe von Napangati- und Napanangka-Frauen bei dieser Stätte auf ihrer Reise zur Stätte des Sees Mina Mina. Unterwegs drehten sie Kordeln aus Haar, die sie zur Herstellung von Gürteln brauchte. Solche Gürtel wurden während Zeremonien getragen, die mit dieser Gegend verbundenen sind. Außerdem führten die Frauen Rauchzeremonien für die neu geborenen Säuglinge durch.* Als sie bei Mina Mina ankamen, feierten sie mit dieser Stätte verbundene Rituale und stießen währenddessen ihre Grabstöcke in die Erde, dort, wo heute an ihrer Stelle Desert Oaks stehen (eine Unterart des Eukalyptus´). * Es wurde angenommen, dass es der Gesundheit von Säuglingen nachhaltig dienen würde, wenn man sie in den Rauch bestimmter brennender Pflanzen hielt

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de (Nr. 377)
Ohne Titel, 2004
Acryl auf Leinwand, 90 x 151 cm


Das Gemälde ist inspiriert von Formen, die mit dem Felsloch und der Sickerwasserstelle von Wilkinkarra nordöstliche der Siedlung Kiwirrkura verbunden sind. Diese Stätte ist für das Volk der Pintupi von hoher Bedeutung. In längst vergangenen Zeiten besuchte eine große Gruppe von Frauen die Stätte, um Zeremonien abzuhalten., wobei einige zeremonielle Gesänge sangen, während die Napangati- und Napanangka-Frauen tanzten. Nach Beendigung der Zeremonien reisten die Frauen weiter nach Osten.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Mary Napangati, Australien;
       Ohne Titel (Nr. 378)
Ohne Titel, 2004
Acryl auf Leinwand, 121,5 x 121 cm


Das Gemälde ist inspiriert von Formen, die mit dem Felsloch und der Sickerwasserstelle von Wilkinkarra nordöstliche der Siedlung Kiwirrkura verbunden sind. Diese Stätte ist für das Volk der Pintupi von hoher Bedeutung. In längst vergangenen Zeiten besuchte eine große Gruppe von Frauen die Stätte, um Zeremonien abzuhalten., wobei einige zeremonielle Gesänge sangen, während die Napangati- und Napanangka-Frauen tanzten. Nach Beendigung der Zeremonien reisten die Frauen weiter nach Osten.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Mary Napangati, Australien;
       Ohne Titel (Nr. 384)
Ohne Titel, 2005
Acryl auf Leinwand, 60 x 121 cm


Das Gemälde ist inspiriert von Formen, die mit der Stätte des Felslochs von Lappi Lappi nördlich des Lake Mackay verbunden sind. In längst vergangenen Zeiten lagerte eine Gruppe von Napangati- und Napanangka-Frauen bei dieser Stätte auf ihrer Reise zur Stätte des Sees Mina Mina. Unterwegs drehten sie Kordeln aus Haar, die sie zur Herstellung von Gürteln brauchten. Solche Gürtel wurden während Zeremonien getragen, die mit dieser Gegend verbundenen sind. Außerdem führten die Frauen Rauchzeremonien für die neu geborenen Säuglinge durch.* Als sie bei Mina Mina ankamen, feierten sie mit dieser Stätte verbundene Rituale und stießen währenddessen ihre Grabstöcke in die Erde, dort, wo heute an ihrer Stelle Desert Oaks stehen (eine Unterart des Eukalyptus´). * Es wurde angenommen, dass es der Gesundheit von Säuglingen nachhaltig dienen würde, wenn man sie in den Rauch bestimmter brennender Pflanzen hielt


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Letzte Änderung am 2005-12-01
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