|
Aboriginal Art Galerie Bähr |
KatalogPeggy Napurrurla Poulson |
||
|
|
Lebensdaten
|
Bilder
|
Ausstellungsverzeichnis und Literatur
LebensdatenGeb. ca. 1935 in der Nähe von Wapurtali Gruppe: Warlpiri Peggy Napurrurla Poulson gehört zu der Gruppe von Künstlern, die Mitte der 1980er Jahre in Yuendumu zu malen begannen und eine spezifische Richtung in der Malerei von Aboriginal People begründeten. Zuvor hatte die Künstlerin kunsthandwerklich gearbeitet. Sie lebt in Yuendumu und seit etwa 1989 mitunter in Alice Springs. Ihre Schwestern Maggie und Clarise Napurrurla Poulson sind ebenfalls Künstlerinnen. Sie gehört zu einer der sechs Künstlerinnen, die 1988 von South Australien Museum in Adelaide beauftragt wurden, eine Außenwand des Museums zu bemalen. Bilder
Ngapa Jukurrpa (Wasser-Jukurrpa), 2005 Acryl auf Leinwand, 90 x 45,5 cm Die Wasser-Jukurrpa entspringt in einem Gebiet, das Mirrawarri genannt wird und westlich von Yuendumu liegt. Das Wasser kam auf folgende Weise vom Westen nach Mirrawarri: Der Rauch eines großen Feuers, der sich bei Jarlkari zu Wolken formte, verursachte einen Sturm, der nach Wapurtali und anschließend nach Mirrawarri zog. Dort traf er auf einen zweiten Sturm, der von Mikanji kam. Beide Regen-Jukurrpas vereinigten sich und reisten weiter in westliche Richtung nach Puyurru. Die im Gemälde beschriebene Jukurrpa gehört den Jakamarra und Jupurrurla-Männern und den Nakamarra- und Napurrurla-Frauen. - Die geschwungenen Linien repräsentieren fließendes Wasser (ngawarra), die Kreise sind Symbole für Wasser, das während eines Sturms niederprasselt. |
|
|
|
|
Ngapa manu Janganpa Jukurrpa (Wasser- und Opossum-Jukurrpa), 2004 Acryl auf Leinwand, 121,5 x 45,5 cm Die Wasser-Jukurrpa entspringt in einem Gebiet, das Mirrawarri genannt wird und westlich von Yuendumu liegt. Das Wasser kam auf folgende Weise vom Westen nach Mirrawarri: Der Rauch eines großen Feuers, der sich bei Jarlkari zu Wolken formte, verursachte einen Sturm, der nach Wapurtali und anschließend nach Mirrawarri zog. Dort traf er auf einen zweiten Sturm, der von Mikanji kam. Beide Regen-Jukurrpas vereinigten sich und reisten weiter in westliche Richtung nach Puyurru. Die im Gemälde beschriebene Jukurrpa gehört den Jakamarra und Jupurrurla-Männern und den Nakamarra- und Napurrurla-Frauen, die auch die Hüter der Opossum-Jukurrpa sind, die zu dieser Gegend gehört. - Die geschwungenen Linien repräsentieren fließendes Wasser (ngawarra), die Kreise sind Symbole für Wasser, das während eines Sturms niederprasselt, und die E-Formen beschreiben die Spuren des Opossums. |
|
|
|
|
Ngapa Jukurrpa (Wasser-Jukurrpa), 2004 Acryl auf Leinwand, 105,5 x 61 cm Die Wasser-Jukurrpa entspringt in einem Gebiet, das Mirrawarri genannt wird und westlich von Yuendumu liegt. Das Wasser kam auf folgende Weise vom Westen nach Mirrawarri: Der Rauch eines großen Feuers, der sich bei Jarlkari zu Wolken formte, verursachte einen Sturm, der nach Wapurtali und anschließend nach Mirrawarri zog. Dort traf er auf einen zweiten Sturm, der von Mikanji kam. Beide Regen-Jukurrpas vereinigten sich und reisten weiter in westliche Richtung nach Puyurru. Die im Gemälde beschriebene Jukurrpa gehört den Jakamarra und Jupurrurla-Männern und den Nakamarra- und Napurrurla-Frauen. - Die geschwungenen Linien repräsentieren fließendes Wasser (ngawarra), die Kreise sind Symbole für Wasser, das während eines Sturms niederprasselt. |
|
|
|
|
Ngapa Jukurrpa (Wasser-Jukurrpa), 2003 Acryl auf Leinwand, 152 x 60,5 cm Die Wasser-Jukurrpa entspringt in einem Gebiet, das Mirrawarri genannt wird und westlich von Yuendumu liegt. Das Wasser kam auf folgende Weise vom Westen nach Mirrawarri: Der Rauch eines großen Feuers, der sich bei Jarlkari zu Wolken formte, verursachte einen Sturm, der nach Wapurtali und anschließend nach Mirrawarri zog. Dort traf er auf einen zweiten Sturm, der von Mikanji kam. Beide Regen-Jukurrpas vereinigten sich und reisten weiter in westliche Richtung nach Puyurru. Die im Gemälde beschriebene Jukurrpa gehört den Jakamarra und Jupurrurla-Männern und den Nakamarra- und Napurrurla-Frauen. - Die geschwungenen Linien repräsentieren fließendes Wasser (ngawarra), die kurzen Striche stehen für Wolken (mungkurdu), und die Kreise sind Symbole für Wasser, das während eines Sturms niederprasselt. |
|
|
|
|
Ngapa Jukurrpa (Wasser-Jukurrpa), 2005 Acryl auf Leinwand, 45,5 x 60,5 cm Die Wasser-Jukurrpa entspringt in einem Gebiet, das Mirrawarri genannt wird und westlich von Yuendumu liegt. Das Wasser kam auf folgende Weise vom Westen nach Mirrawarri: Der Rauch eines großen Feuers, der sich bei Jarlkari zu Wolken formte, verursachte einen Sturm, der nach Wapurtali und anschließend nach Mirrawarri zog. Dort traf er auf einen zweiten Sturm, der von Mikanji kam. Beide Regen-Jukurrpas vereinigten sich und reisten weiter in westliche Richtung nach Puyurru. Die im Gemälde beschriebene Jukurrpa gehört den Jakamarra und Jupurrurla-Männern und den Nakamarra- und Napurrurla-Frauen. - Die geschwungenen Linien repräsentieren fließendes Wasser (ngawarra), die Kreise sind Symbole für Wasser, das während eines Sturms niederprasselt. |
|
|
|
|
Mawurrji Jukurrpa (Opossum-Jukurrpa), 2005 Acryl auf Leinwand, 46 x 60 cm Die Geschichte zum Gemälde handelt zum einen von gelben und orangefarbenen Wijirrki (Beeren), die an kleinen Büschen bei Miyikurlangu wachsen und von Männern (als U-Formen dargestellt) gesammelt werden. Die Beeren werden erst gepflückt, wenn sie von der Sonne getrocknet sind. Sie können gemahlen und zusammen mit Wasser zu einer Paste verarbeitet werden. Der zweite Bestandteil der Geschichte sind Janganpa (Opossums), die auch diese Beeren fressen. Das mit den Janganpa (Opossums) verbundene Land heißt Jangankurlangu, eine Wasserstelle, die von einem Jupurrurla-Mann, einem Opossum-Ahn, während der Jukurrpa geschaffen wurde. Die konzentrischen Kreise im Gemälde repräsentieren hohle Bäume, in denen die Opossums leben. Die Jukurrpa dieses Gemäldes gehört den Jupurrurla- und Jakamarra- Männern. |
|
|
|
|
Ngurlu Jukurrpa (Samen-Jukurrpa), 2005 Acryl auf Leinwand, 46 x 60 cm Parntarrnganyi werden kleine schwarze Samen (Ngurlu) genannt, die beim Sammeln in Parrajas (hölzernen Behältnissen) geschüttelt werden, um die Hülsen von den Samenkernen zu trennen. Vermengt mit Wasser, werden sie zu einer Art Brot gebacken. Im Gemälde sind die Spuren der Samenhülsen gemalt, die sie machen, wenn sie vom Wind verweht werden. Die U-Formen repräsentieren Nakamarra- und Napurrurla-Frauen, und der Ort dieser Jukurrpa ist Wapurtali, westlich von Yuendumu gelegen, der für die Nakamarra- und Napurrurla-Frauen sowie für Jakamarra- und Jupurrurla-Männer heilig ist. |
|
|
Impressum © Galerie Bähr und Künstler |
Letzte Änderung am 2005-12-01 |