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Aboriginal Art Galerie Bähr |
KatalogRichard Yukenbarri Tjakamarra |
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Lebensdaten
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Bilder
LebensdatenGeb. ca. 1960 nahe Lake Gregory Gruppe: Pintupi Richard Yukenbarri Tjakamarra wurde ca. 1960 in der Nähe des Lake Gregory westlich von Balgo geboren. Seine Mutter ist die 2003 verstorbene berühmte Künstlerin Lucy Yukenbarri Napanangka. In Balgo ging Richard Yukenbarri Tjakamarra zur Missionsschule und zog später weiter südlich nach Kiwirrkura, wo er auf dem Bau arbeitete. Der Künstler reist oft nach Balgo, um seine Verwandten zu besuchen und um an kulturellen Ereignissen teilzunehmen. In Kiwirrkura heiratete er Takariya Napaltjarri, die ebenfalls Künstlerin ist. Richard Yukenbarri Tjakamarra hatte schon früher ab und zu gemalt und entschied sich 2002, dies zu seinem Beruf zu machen. Die Themen seiner Gemälde beziehen sich auf das Land, das zu seinem Vater gehört und das sich von der Gegend um Jupiter Well westlich von Kiwirrkura bis nach Balgo erstreckt. Bilder
Ohne Titel, 2005 Acryl auf Leinwand, 60,5 x 90,5 cm Das Gemälde bezieht sich auf die Stätte des Felslochs von Karliarngu westlich der Siedlung Kiwirrkura in Westaustralien. In längst vergangenen Zeiten lagerten hier zwei Tingari-Männer und sammelten Ngari (Honigameisen), bevor sie ihre Reise zunächst in den Osten von Kiwirrkura und danach in nordöstliche Richtung zum Lake Mackay fortsetzten. Die Stätte bezieht sich auch auf eine Opossum-Tjukurrpa. Weil Ereignisse, die mit dem Tingari-Zyklus verbunden sind, als geheim gelten, werden keine weiteren Details genannt. Allgemein ist bekannt, dass Tingari eine Gruppe mythologischer Personen sind, die über weite Strecken reisten und währenddessen Rituale zelebrierten und bestimmte Stätten schufen und formten. Den Tingari-Männern, die von gerade Initiierten begleitet wurden, folgten in der Regel die Tingari-Frauen. Ihre Reisen und Abenteuer sind in einer Reihe von Liedzyklen überliefert. Auch heute noch dienen diese mythologischen Geschichten sowohl als Teil des Unterrichts für initiierte Jugendliche als auch als Erklärungen für heutige Gebräuche. |
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Ohne Titel, 2005 Acryl auf Leinwand, 61 x 121 cm Das Gemälde bezieht sich auf die Stätte des Felslochs von Karliarngu westlich der Siedlung Kiwirrkura in Westaustralien. In längst vergangenen Zeiten lagerten hier zwei Tingari-Männer und sammelten Ngari (Honigameisen), bevor sie ihre Reise zunächst in den Osten von Kiwirrkura und danach in nordöstliche Richtung zum Lake Mackay fortsetzten. Weil Ereignisse, die mit dem Tingari-Zyklus verbunden sind, als geheim gelten, werden keine weiteren Details genannt. Allgemein ist bekannt, dass Tingari eine Gruppe mythologischer Personen sind, die über weite Strecken reisten und währenddessen Rituale zelebrierten und bestimmte Stätten schufen und formten. Den Tingari-Männern, die von gerade Initiierten begleitet wurden, folgten in der Regel die Tingari-Frauen. Ihre Reisen und Abenteuer sind in einer Reihe von Liedzyklen überliefert. Auch heute noch dienen diese mythologischen Geschichten sowohl als Teil des Unterrichts für initiierte Jugendliche als auch als Erklärungen für heutige Gebräuche. |
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Ohne Titel, 2004 Acryl auf Leinwand, 91 x 91 cm Das Gemälde bezieht sich auf die Stätte des Felslochs von Karliarngu westlich der Siedlung Kiwirrkura in Westaustralien. In längst vergangenen Zeiten lagerten hier eine große Gruppe von Tingari-Männern, bevor sie ihre Reise zunächst in den Osten von Kiwirrkura und danach in nordöstliche Richtung zum Lake Mackay fortsetzten. Weil Ereignisse, die mit dem Tingari-Zyklus verbunden sind, als geheim gelten, werden keine weiteren Details genannt. Allgemein ist bekannt, dass Tingari eine Gruppe mythologischer Personen sind, die über weite Strecken reisten und währenddessen Rituale zelebrierten und bestimmte Stätten schufen und formten. Den Tingari-Männern, die von gerade Initiierten begleitet wurden, folgten in der Regel die Tingari-Frauen. Ihre Reisen und Abenteuer sind in einer Reihe von Liedzyklen überliefert. Auch heute noch dienen diese mythologischen Geschichten sowohl als Teil des Unterrichts für initiierte Jugendliche als auch als Erklärungen für heutige Gebräuche. |
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Ohne Titel, 2004 Acryl auf Leinwand, 60 x 121,5 cm Das Gemälde bezieht sich auf die Stätte des Felslochs von Karliarngu westlich der Siedlung Kiwirrkura in Westaustralien. In längst vergangenen Zeiten lagerten hier zwei Tingari-Männer, bevor sie ihre Reise zunächst in den Osten von Kiwirrkura und danach in nordöstliche Richtung zum Lake Mackay fortsetzten. Weil Ereignisse, die mit dem Tingari-Zyklus verbunden sind, als geheim gelten, werden keine weiteren Details genannt. Allgemein ist bekannt, dass Tingari eine Gruppe mythologischer Personen sind, die über weite Strecken reisten und währenddessen Rituale zelebrierten und bestimmte Stätten schufen und formten. Den Tingari-Männern, die von gerade Initiierten begleitet wurden, folgten in der Regel die Tingari-Frauen. Ihre Reisen und Abenteuer sind in einer Reihe von Liedzyklen überliefert. Auch heute noch dienen diese mythologischen Geschichten sowohl als Teil des Unterrichts für initiierte Jugendliche als auch als Erklärungen für heutige Gebräuche. |
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Letzte Änderung am 2005-12-01 |