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Wintjiya Napaltjarri

 
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Lebensdaten


Geb. ca. 1930 Malparingya
Gruppe: Pintupi
 
Wintjiya Napaltjarri wurde um 1930 in Malparingya nordwestlich von Kintore geboren. Sie ist die Stiefmutter des berühmten Künstlers Turkey Tolson Tjupurrula (ca. 1942-2001). Über Haasts Bluff zog sie nach Papunya, als diese Siedlung als eine der letzten im Rahmen der Assimilationspolitik der weißen Regierung in den 1960er Jahren eingerichtet wurde. Heute lebt sie wieder in Kintore.


Bilder

(C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Wintjiya Napaltjarri, Australien;
       Ohne Titel (Nr. 365)
Ohne Titel, 2004
Acryl auf Leinwand, 120,5 x 60 cm


Die Kreise im Gemälde sin inspiriert von Felslöchern und Sickerwasserstellen der Stätte Watanuma, die auf einer Tonebene nordwestlich der Siedlung Kintore liegt. In längst vergangenen Zeiten lagerte eine Gruppe von Frauen, als U-Formen dargestellt, bei dieser Stätte, bevor sie zur Felslochstätte von Malparingya und später in östliche Richtung nach Pinari weiterreiste; beide Stätten liegen ebenfalls nordwestlich von Kintore. In Watanuma sammelten die Frauen Mungilypa (Meerfenchel), den Samen des kleinen Strauchs Tecticornia Verrucosa, der fleischige Blätter trägt. Die Samen werden zu einer Paste zermahlen und in glühenden Kohlen zu einer Art ungesäuertem Brot gebacken.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Wintjiya Napaltjarri, Australien;
       Ohne Titel (Nr. 366)
Ohne Titel
Acryl auf Leinwand, 89,5 x 60 cm


Die Kreise im Gemälde sind inspiriert von Felslöchern und Sickerwasserstellen der Stätte Watanuma, die auf einer Tonebene nordwestlich der Siedlung Kintore liegt. Eine Gruppe weiblicher Ahnen lagerte bei dieser Stätte, bevor sie zur Felslochstätte von Malparingya und später in östliche Richtung nach Pinari weiterreiste; beide Stätten liegen ebenfalls nordwestlich von Kintore. In Watanuma sammelten die Frauen Mungilypa (Meerfenchel), den Samen des kleinen Strauchs Tecticornia Verrucosa, der fleischige Blätter trägt. Die Samen werden zu einer Paste zermahlen und in glühenden Kohlen zu einer Art ungesäuertem Brot gebacken.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Wintjiya Napaltjarri, Australien;
       Ohne Titel (Nr. 367)
Ohne Titel, 2004
Acryl auf Leinwand, 90,5 x 60,5 cm


Die Kreise im Gemälde sind inspiriert von Felslöchern und Sickerwasserstellen der Stätte Watanuma, die auf einer Tonebene nordwestlich der Siedlung Kintore liegt. Eine Gruppe weiblicher Ahnen lagerte bei dieser Stätte, bevor sie zur Felslochstätte von Malparingya und später in östliche Richtung nach Pinari weiterreiste; beide Stätten liegen ebenfalls nordwestlich von Kintore. In Watanuma sammelten die Frauen Mungilypa (Meerfenchel), den Samen des kleinen Strauchs Tecticornia Verrucosa, der fleischige Blätter trägt. Die Samen werden zu einer Paste zermahlen und in glühenden Kohlen zu einer Art ungesäuertem Brot gebacken.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Wintjiya Napaltjarri, Australien;
       Ohne Titel (Nr. 368)
Ohne Titel, 2003
Acryl auf Leinwand, 90 x 121 cm


Die Kreise im Gemälde sind inspiriert von Felslöchern und Sickerwasserstellen der Stätte Watanuma, die auf einer Tonebene nordwestlich der Siedlung Kintore liegt. Eine Gruppe von Frauen, als U-Formen dargestellt, lagerte bei dieser Stätte, bevor sie zur Felslochstätte von Malparingya und später in östliche Richtung nach Pinari weiterreiste; beide Stätten liegen ebenfalls nordwestlich von Kintore. Die ausgemalten Kreise stehen für Löcher in der Erde, die die Frauen beim Graben nach Waranen machten. Die Frauen sammelten Mungilypa (Meerfenchel), den Samen des kleinen Strauchs Tecticornia Verrucosa, der fleischige Blätter trägt. Die Samen werden zu einer Paste zermahlen und in glühenden Kohlen zu einer Art ungesäuertem Brot gebacken.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Wintjiya Napaltjarri, Australien;
       Ohne Titel (Nr. 369)
Ohne Titel, 2005
Acryl auf Leinwand, 90,5 x 90,5 cm


Die Kreise im Gemälde beschreiben die Stätte von Watanuma, die auf einer Tonebene nordwestlich der Siedlung Kintore liegt. Eine Gruppe von Frauen versammelte sich bei dieser Stätte, um die Tänze zu tanzen und Gesänge zu singen, die mit dieser Stätte verbunden sind. Außerdem spannen die Frauen Kordeln aus Haar, um daraus Röcke zu machen, die während Zeremonien getragen werden. Nachdem sie ihre Zeremonien beendet hatten, reisten sie weiter zur Felslochstätte von Malparingya und danach in östliche Richtung nach Pinari, das ebenfalls nordwestlich von Kintore liegt. Während ihrer Reise sammelten sie große Mengen essbarer Fürchte, die Pura (in der Pintupi-Sprache auch Pintalypa) genannt werden. Es sind Buschtomaten von der Größe einer kleinen Aprikose; wenn man sie halbiert, ihre Samen entfernt und sie auf einen Stock aufspießt, sind sie lange haltbar.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Wintjiya Napaltjarri, Australien;
       Ohne Titel (Nr. 370)
Ohne Titel, 2005
Acryl auf Leinwand, 90,5 x 91 cm


Die Kreise im Gemälde beschreiben die Stätte von Watanuma, die auf einer Tonebene nordwestlich der Siedlung Kintore liegt. Eine Gruppe von Frauen, als U-Formen dargestellt, versammelte sich bei dieser Stätte, um die Tänze zu tanzen und Gesänge zu singen, die mit dieser Stätte verbunden sind. Außerdem spannen die Frauen Kordeln aus Haar, um daraus Röcke zu machen, die während Zeremonien getragen werden. Nachdem sie ihre Zeremonien beendet hatten, reisten sie weiter zur Felslochstätte von Malparingya und danach in östliche Richtung nach Pinari, das ebenfalls nordwestlich von Kintore liegt. Während ihrer Reise sammelten sie große Mengen essbarer Früchte, die Pura (in der Pintupi-Sprache auch Pintalypa) genannt werden. Es sind Buschtomaten von der Größe einer kleinen Aprikose; wenn man sie halbiert, ihre Samen entfernt und sie auf einen Stock aufspießt, sind sie lange haltbar.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Wintjiya Napaltjarri, Australien;
       Ohne Titel (Nr. 371)
Ohne Titel, 2005
Acryl auf Leinwand, 61 x 90 cm


Das Gemälde bezieht sich auf das Felsloch und die Sickerwasserstellen der Stätte Watanuma, die nordwestlich der Siedlung Kintore liegt. Eine Gruppe von Frauen lagerte bei dieser Stätte, bevor sie zur Felslochstätte von Malparingya und später in östliche Richtung nach Pinari weiterreiste; beide Stätten liegen ebenfalls nordwestlich von Kintore. Während ihrer Reise sammelten die Frauen in Watanuma Mungilypa (Meerfenchel), den Samen des kleinen Strauchs Tecticornia Verrucosa, der fleischige Blätter trägt. Die Samen werden zu einer Paste zermahlen und in glühenden Kohlen zu einer Art ungesäuertem Brot gebacken. Außerdem spannen die Frauen Kordeln aus Haar, um daraus Nyimparra zu machen, Röcke, die während Zeremonien getragen werden. Die Linien im Gemälde mit den angrenzenden kurzen Streifen repräsentieren die Nyimparra.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de
       Aboriginal Art Galerie Bähr;
       Wintjiya Napaltjarri, Australien;
       Ohne Titel (Nr. 372)
Ohne Titel, 2005
Acryl auf Leinwand, 60 x 121 cm


Das Gemälde bezieht sich auf das Felsloch und die Sickerwasserstellen der Stätte Watanuma, die nordwestlich der Siedlung Kintore liegt. Eine Gruppe von Frauen lagerte bei dieser Stätte, bevor sie zur Felslochstätte von Malparingya und später in östliche Richtung nach Pinari weiterreiste; beide Stätten liegen ebenfalls nordwestlich von Kintore. Während ihrer Reise sammelten die Frauen in Watanuma Mungilypa (Meerfenchel), den Samen des kleinen Strauchs Tecticornia Verrucosa, der fleischige Blätter trägt. Die Samen werden zu einer Paste zermahlen und in glühenden Kohlen zu einer Art ungesäuertem Brot gebacken. Außerdem spannen die Frauen Kordeln aus Haar, um daraus Nyimparra zu machen, Röcke, die während Zeremonien getragen werden. Die Linien im Gemälde mit den angrenzenden kurzen Streifen repräsentieren die Nyimparra.

  (C) 2000 www.aboriginal-art.de (Nr. 373)
Ohne Titel, 2005
Acryl auf Leinwand, 60 x 121 cm


Die Kreise im Gemälde repräsentieren Felslöcher und Sickerwasserstellen der Stätte Watanuma, die auf einer Tonebene nordwestlich der Siedlung Kintore liegt. Eine Gruppe von Frauen lagerte bei dieser Stätte, bevor sie zur Felslochstätte von Malparingya und später in östliche Richtung nach Pinari weiterreiste; beide Stätten liegen ebenfalls nordwestlich von Kintore. In Watanuma sammelten die Frauen Mungilypa (Meerfenchel), den Samen des kleinen Strauchs Tecticornia Verrucosa, der fleischige Blätter trägt. Die Samen werden zu einer Paste zermahlen und in glühenden Kohlen zu einer Art ungesäuertem Brot gebacken. Die geraden Linien im Gemälde repräsentieren Nulla Nulla (Schlagstöcke) oder Grabstöcke, die die Frauen während ihrer Reisen mit sich tragen.


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Letzte Änderung am 2005-12-01
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