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Einführung



Jede Kunst ist ohne die Kenntnis ihres kulturellen Hintergrundes nur schwer zu verstehen. Das gilt für die europäische Kunst ebenso wie für die der australischen Aborigines.

Deswegen haben wir während der Ausstellung "Begegnungen. Malerei aus Utopia und Balgo Hills" zwei Videos gezeigt. Weil solche Videos in Deutschland nur schwer zu beschaffen sind und weil darin die KünstlerInnen selber zu Wort kommen, stellen wir hier den übersetzten Wortlaut zur Verfügung.

Video 1

Sie werden vier Künstlerinnen bzw. Künstler kennenlernen, darunter die Malerin Banduk Marika, zwei Maler, nämlich Travor Nickolls und Michael Nelson Jakamarra und eine Schriftstellerin.

Die Malerin Banduk Marika arbeitet unter anderem mit einem für den Norden Australiens typischen Medium, der Rinde, sie malt auf Rinde.

Sie werden sehen, daß die städtischen Künstler, im Video vertreten durch Travor Nickolls, die in ähnlicher Weise arbeiten wie die Künstler hier, die Verbindung suchen zu den Künstlern im outback, also auf dem Land. Als einer der bekanntesten unter ihnen wird Michael Nelson Jakamarra gezeigt.

Der letzte Teil des Videos stellt die Schriftstellerin Cath Walker vor, die unter ihrem Aborigine-Namen Oodgeroo Noonuccal veröffentlicht hat. Sie ist eine der berühmtesten Aborigine-Schriftstellerinnen und hat nicht nur Romane und Erzählungen, sondern auch Gedichte geschrieben. Eines dieser Gedichte spricht sie gegen Ende des Videos. Wir haben uns allerdings nicht getraut, es zu übersetzen. Einen Band ihrer Erzählungen ist auf Deutsch übersetzt worden: Noonuccal, O. "Stradbrokes Traumzeit. Geschichten", Edition Klaus Isele, Eggingen 1996, ISBN 3-86142-075-9.


...Übersetzung des Videos ...


Banduk Marika ist das sechst Kind von Mawalan Marika, einem hoch respektierten Hüter der Gesetze und Vorbild der Künstler von Yirrkala.

Als sie 18 Jahre alt war, verließ Banduk Marika diese Gegend, um als Künstlerin in Sydney zu leben. In ihren Linolschnitten und Drucken benutzt sie die traditionelle Symbolik.

"Wir suchen nach einem Stringy Bark Baum. Das ist der einzige Baum, den die Aborigines aus Nordost Arnhemland für ihre Rindenmalerei benutzen. Jetzt ist eine gute Zeit, nach solch einem Baum zu suchen, weil es kürzlich geregnet hat und der Baum feucht sein wird."

"Wenn du die Rinde vom Baum abmachst, rollt sie sich auf, und um eine gerade Fläche zu erhalten, mußt du sie erhitzen, während sie noch feucht ist, also sofort nach dem Ablösen vom Baum."

"Die Ockerfarben sammeln wir entlang der Felsen, wo wir den roten, gelben und schwarzen Ocker finden. Man muß ihn zu einer weichen Paste verarbeiten, bevor man ein Stück Rinde oder etwas anderes damit bemalen kann."

"Ich bin zur Zeit hier in Yirrkala, weil mein Bruder gestorben ist. Es wird eine Bestattungszeremonie geben, und ich muß bis zu ihrem Ende hier bleiben. In früheren Zeiten wurde die traditionelle Malerei aufgebracht auf Baumsärge, und es gab Körperbemalungen. Vor allem bei den Initiations- Zeremonien der Jungen oder den Beerdigungszeremonien wurden diese Bemalungen benutzt. Aber heute wird sowohl die traditionelle Kunst als auch die nicht so wichtige Kunst für den Verkauf hergestellt."


"Meine Schwestern dürfen die Geschichten über die weibliche Seite der Schöpfung malen; die Geschichten über die reisenden Ahnen, das Totem der Schlange. Viele Menschen mißverstehen die Totems als Götter. Das sind sie aber nicht. Sie repräsentieren keine Götter, sondern die Schöpfer, unsere Ahnen."

"Die Künstler malen öfter heilige Bilder mit einer Symbolik, die Frauen nicht sehen dürfen. Wir haben keine männlichen Mitglieder mehr in der Familie, die diese Kunst weiterführen könnten. Meine Schwestern sind die einzigen, die dies weiterführen und die Kinder unseres Bruders unterrichten können."

"Das Gemälde, das Banami macht, ist die Geschichte der zwei Wagilag-Schwestern. Eine der beiden war schwanger und gebar ein Kind im Camp. Die gelbe menschliche Figur zeigt das Kind. Die gelben Python-Schlangen, die Wititj genannt werden, haben die jüngere, gebärende Schwester gerochen. Und eine dieser Schlagen kam und verschlang das Kind. Die beiden Schwestern weinten, sie tanzten und sagten zu der Schlange: "Du hast unser Kind genommen. Gib es zurück!" Aber sie konnten die Schlange nicht aufhalten."

"Es ist sehr schwierig, in einer Stadt zu leben, wenn du ein gemächliches Leben auf dem Land gewohnt bist. Die Stadt ist sehr hart, sehr beunruhigend. Ich habe gelernt, nicht auf den Rassismus zu achten. Ich habe gute Freunde, denen ich sehr nahestehe, und sie unterstützen mich; weiße Freunde."

"Die Aborigine-Kunst ändert sich. Mein Volk benutzte Rinde und den eigenen Körper für ihre Kunst, aber ich habe mir den Linolschnitt ausgesucht, und manchmal mache ich Drucke."

"Lange Zeit wurden Aborigine-Künstler und ihre Kunst benutzt für andere Dinge. Leute nehmen einfach die Symbole aus der Aborigine-Kunst und bilden sie auf allen möglichen Dingen ab, ohne die traditionellen Besitzer und Bewahrer dieser Symbolik zu fragen."

"Wir sprechen über das Copyright. Ich muß aufpassen, welche Symbole ich benutze. Ich darf keine Symbolik von West- oder Zentralaustralien benutzen, und ich könnte das auch nicht. Ich muß die Symbolik benutzen, die aus Nordost-Arnhemland kommt, die meinem Volk gehört."

"Nur in Absprache mit meinem Bruder benutze ich die Symbole, die zu den Geschichten über die Schöpfung der Welt und die Reisen meiner Ahnen gehören. Hätte ich mich darüber hinweggesetzt und etwas ohne die Zustimmung meines Bruders getan, so hätte ich die traditionelle Kunst und die Schöpfungsgeschichten mißbraucht. Jetzt, nachdem mein Bruder tot ist, muß ich mich mit meinen Schwestern beraten, die auch Künstlerinnen sind."

"Mein Haupttotem ist der Waran und das zweite der Busch-Truthan. Beide repräsentieren meinen Ahnen Djankawu."

"Die Aborigine-Kunst stellt mehr dar als die europäische Kunst, einfach weil sie bestimmten Gesetzen unterliegt. Sie erzählt von den Ahnen, vom Bewahren des Landes."

"Mein Vater war einer der führenden Künstler, ein Hüter der Geschichten. Alles, was ich will, ist, etwas zu tun, das er gutheißen kann; das mein Vater billigen kann, daß ich unsere traditionelle Kunst in der richtigen Weise anwende."





Trevor Nickolls wurde in Adelaide geboren, wo er an der Südaustralischen Kunstakademie studierte. Er lebte in Darwin und Sydney, bevor er ein Atelier in Melbourne bezog. Trevor Nickolls hat seine Werke mit großem Erfolg überall in Australien ausgestellt und war auch eingeladen, in Europa auszustellen.

"Ich habe sehr früh angefangen zu zeichnen und zu malen; und während andere Kinder draußen Sport trieben, blieb ich drinnen und zeichnete und machte meine eigenen Bilder. Ich glaube, ich wurde mit einem Pinsel zwischen den Fingern geboren. Und ich wußte immer, was ich malen oder zeichnen wollte, schon in sehr jungem Alter."

"Meine Gemälde grundiere ich zuerst mit schwarzer Farbe, weil es mir instinktiv ein Vorgang zu sein scheint, der Respekt zeigt, Respekt vor der Kunst. Die Punkte sind sehr flexibel in der Weise, als daß sie genauso gut die Erdoberfläche darstellen können wie ein Computerausdruck. Sie sind wie explodierende Moleküle, und alles fließt."

"Dies ist eines der ersten Selbstportraits, nachdem ich die Akademie abgeschlossen hatte. Ich hatte damals gerade geheiratet und die erste Arbeitsstelle angenommen. Und so zeigt es mich, wie ich mit Realitäten konfrontiert werde. Es scheint mir aber auch eine Widerspiegelung der Situation der amerikanischen Schwarzen während der Zeit zu sein, als sie sich an die weiße Gesellschaft anpassen mußten und völlig von ihren geistigen Wurzeln abgeschnitten wurden. Ich glaube aber nicht, daß das hier passieren könnte, weil die Aborigines immer noch mit ihrem Land verbunden sind. Das ist der Unterschied."

"Ich versuche, mit einer Palette der Erdfarben zu arbeiten, mit rot wie die rote Erde, gelb wie die Sonne und schwarz. Das sind gleichzeitig die Farben der Aborigine-Flagge. Da ist etwas, was ich wirklich mag: Ironie; und ich versuche, in meinen Bildern mit Metaphern zu arbeiten; wie das Dollarzeichen, das hier hervorgeht aus der Regenbogenschlange und dem Lebensbaum. Das ist auch eine Art, um die großen Verletzungen zu zeigen, die wir der Erde angetan haben. Wir zerstören sie im Namen des technologischen Fortschritts und des Geldes."

"Wenn ich in der Stadt bin, fühle ich mich sehr fremd, manchmal so, als ob ich in einer anderen Welt wäre. Technologie und Wissenschaft sind fremd für uns. Es ist, als ob man in einem großen Tonbandgerät lebt, das am frühen Morgen angestellt wird und den ganzen Tag läuft."

"Manchmal bringt mich das fast zum Schreien. Es ist eine Vorstellung, die ich nur durch eine starke Emotion wieder los werde."

"Nun, ich glaube, was meine Arbeiten grundsätzlich ausdrücken, ist die Verbindung der zwei Kulturen, der Aborigine-Kultur mit der westlichen. Dieses Gesicht war eines der ersten, die ich zu diesem Thema gemacht habe; mit der linken Hälfte, die die Mutter Natur darstellt, die Nase als Ayers Rock, der das Wissen symbolisiert, und mit dem alten Mann, der Didgeridoo spielt. Und die rechte Gesichtshälfte ist eine extrem paranoide Person, eine ausgeflippte."

"Ich versuche, den traditionellen Stil beizubehalten, das heißt mit Linien, Punkten, Kreuzschraffur, im Röntgenstil oder mit anderen Formen der Aborigine-Kunst zu arbeiten; eine davon ist die Schablonentechnik."

"Ich benutze einen Bumerang als eine meiner Schablonen. Zuerst male ich seinen Umriß und dann verändere ich ihn so, daß er entweder ein Bumerang bleiben kann oder zu einem Vogel oder einem Baumstamm wird."

"Ich mag es, in Zyklen zu arbeiten; wenn ich also Bilder male entsprechend der Aborigine-Kultur, Bilder, die vom Wesen der Dinge handeln; und dann male ich politische Bilder über das Leben in den heutigen Städten. Dieses Bild hier gehört mehr zur ersten Kategorie. Ich sehe es als eine Art totemistisches Bild an, weil es eine Kollage von Tieren ist; außerdem enthält es so etwas wie einen Giftlöffel; ganz so, wie mir manchmal mein Farbpinsel vorkommt."

"Der Blick aus meinem Fenster war wie in vergangenen Zeiten. Man konnte sinnlich erfahren, man konnte fühlen, wie es vor 200 Jahren war, als die Invasion begann. Was es für einen Schlag, für einen Schreck bedeutet haben mag, das Boot einlaufen zu sehen. Das Gemälde ist im Papunya-Stil, in der Punkttechnik gemalt, die mir Dinny Nolan beigebrachte, als er mich zum letzten Mal besuchte und wir in meinem Atelier zusammen arbeiteten."

"Als Künstler hat man einen sehr, sehr harten Job. Man geht eine harte, einsame Straße, wie ein Bettler. Du bist einer, der am Rand lebt, ein Freak, der am Rande der Gesellschaft lebt. Ich glaube, ich bin jetzt an einem Punkt angelangt, wo ich die Kunsttechniken der Aborigines gelernt habe und sie so frei anwenden kann, um alles auszudrücken, was ich möchte."

Trevor Nickolls reist nach Zentralaustralien, um seinen Freund und Lehrer zu besuchen, Dinny Nolan.

"Dinny und ich haben in meinem Atelier in Melbourne zusammen gearbeitet. Und nun komme ich in seine Gegend, nach Papunya, um sein Land zu sehen. Es ist wirklich phantastisch. Die Farben, die Weite, die Tiefe und auch die Art und Weise, wie es mit den Gemälden von Papunya in Beziehung steht. Die Landschaft paßt mit der Maltechnik zusammen. Ich lerne eine Menge."

"Es ist gut, in das Northern Territory zurückzukehren und wieder den Geist der Jukurrpa zu spüren. Das hat mich einfach umgehauen, genau in dem Augenblick, als ich hierher kam; und irgendwie wickelt sich das Land um dich, es schützt dich. Du spürst den Geist und die Weite, die Jukurrpa, und du kannst dir vorstellen, wie es vor langer Zeit einmal war."

Das ist die Wasser-Jukurrpa bei (Mingaby), westlich von Yuendumu. Die drei Kreise stellen Wasserstellen dar, und die Wellenlinien verbinden sie mit fließendem Wasser. Die kurzen Bögen sind Symbole für Körperbemalung.

Die Linien, die die ganze Länge des Gemäldes einnehmen, sind Regenbögen. Die kleinen Halbkreise sind Ahnen, die den Regen singen.

Michael Nelson Jakamarra, ein Warlpiri, wurde zum Aborigine-Künstler des Jahres 1984 ernannt. Er hat in ganz Australien sehr oft ausgestellt, und er hat das Mosaik vor dem Parlament in Canberra entworfen.

"Ich erkläre das Bild, das ich gerade male. Ich erhielt die Geschichte von meinem Großvater, und es ist auch die Geschichte meines Urgroßvaters. Sieh hin. Hier ist die Spur des Schwanzes und hier sind die Fußspuren des Opossums. Und hier siehst Du die Spuren seiner Zehen. Wenn das Opossum läuft, sieht sein Schwanz so aus. Dies ist die Stelle, an der sie sich hauptsächlich aufgehalten haben. Hier ist eine Känguruh- und hier eine Wallaby-Spur, größer als beim Opossum."

Das Gemälde repräsentiert die Opossum-Jukurrpa bei der heiligen Stätte von (Wallangarek). Vor sehr langer Zeit fiel hier heftiger Regen. Die Kreise mit den von ihnen ausgehenden Sinus-Linien stellen einen großen Sturm dar. In der Mitte ist eine Höhle, in der zwei Opossum-Ahnen sitzen. Sie haben ein junges Känguruh gefangen und essen es.

"Oh, es war richtig gut, neue Arbeiten zu sehen, und ich glaube, ich habe viel gelernt. Der Groschen ist gefallen, könnte man sagen."

Fünf (Wanabi)-Schlangen tranken an Wasserstellen bei (Kumpi) in der Nähe von (Amada) in meinem Land. Die (Wanabi) kamen nachts heraus, um zu trinken. Die vier Kreise stellen Hügel dar, und die Wasserlöcher sind von Grasland umgeben.

"Manche Menschen haben ihren kulturellen Hintergrund, ihre Wurzeln verloren; aber hier im Zentrum von Australien haben wir Glück, weil wir unsere Jukurrpa-Geschichten haben. Wir haben sie in unserer Erinnerung bewahrt."

 

Cath Walker ist berühmt als couragierte Kämpferin für die Rechte der Aborigines. In den 60er Jahren begann sie als Schriftstellerin, um den Aborigines eine Stimme zu verschaffen. Cath lebt in Moongada, dem traditionellen Land ihrer Aborigine-Gruppe, den Noonookal. Sie hat fünf Gedicht- und Prosabücher veröffentlicht, und die Kraft ihres Werkes wurde weltweit bekannt.

"Dies war meine ganze Welt. Als ich sehr jung war, wußte ich nicht, daß es noch eine Welt außerhalb meiner eigenen, kleinen gab. Hier hatte ich alles, was ich brauchte und mir wünschte. Ich glaube, das trifft immer noch zu."

"Ich wurde als freches, dummes Gör angesehen, stur und mißmutig in der Schule. Und ich geriet ständig in Schwierigkeiten, was meine Mutter nie verstehen konnte, weil die anderen Kinder in der Schule sehr gut waren und sich gut benahmen; aber ich war immer die freche. Jedesmal, wenn ich in der Schule in Schwierigkeiten geriet, wurde ich mürrisch und ging zum Strand, um niemandem zu begegnen. Ich redete mit den Vögeln, und ich wußte, wo ich jedes einzelne Vogelnest entlang des Sumpfes finden würde. Ich sammelte wunderschöne Vogelfedern und Muscheln und solche Dinge. Ich glaube, dies war meine erste Lektion über die Schönheit der Natur und über die Bedeutung ihrer Bewahrung und Erhaltung."

"Unser gesamtes Leben war aufgebaut auf den Geschichten, die unsere Art, die Aborigine-Art des Lebens beschreiben. Die Gebote und Verbote wurden uns mit einer bestimmten Absicht gegeben."

"Über Quandamooka, wie wir es nennen - die Weißen haben es umbenannt in Morton Bay -, also über Quandamooka gibt es eine wunderschöne Geschichte. Die Alten erzählten, daß die alte Wasserfrau, die Wasserahnin, die man Quandamooka nennt, hier lebte. Von ihrem Schatz verteilt sie sehr großzügig, so daß man Fische fangen und Muscheln sammeln kann. Aber man darf ihr nie zu nahe kommen, wenn sie schlechte Laune hat. So großzügig und nett sie ist, wenn sie ausgeglichen ist, so führt sie sich wie eine Furie auf, wenn sie ärgerlich ist. Kein normaler Aborigine würde sich der alten Frau nähern, wenn sie schlechte Laune hat. Deshalb warteten wir immer auf ruhiges, gutes Wetter, wenn wir zu ihr gingen. Und wenn wir sie besuchten, gaben wir ihr immer etwas von ihrem Schatz zurück, als eine Art Zoll, wenn man so will. Von jedem Fisch, den wir fingen, schuppten und ausnahmen, warfen wir die Abfälle zurück ins Meer als ein Dankeschön für die alte Frau."

"Als ich jung war, war es hier wunderschön; aber seitdem hat sich viel geändert. Das war zwangsläufig so. Die Weißen nennen es Fortschritt, aber es sind Änderungen."

...Gedicht...

"Tagebau in einer Wüstengegend zu betreiben, ist die schlimmste Art des Bergbaus überhaupt. Es ist eine Schande, daß Australien diese Art des Bergbaus erlaubt. Ich weiß, daß sie verrückt nach den Dollars sind. Es ist die Art des Geldverdienens, die den meisten Schaden anrichtet. Trotz unseres Protestes haben sie unsere heiligen Stätten nicht verschont. Sie haben die Knochen unserer Toten ausgegraben und viele Artefakte der Aborigines zerstört."

"Ich habe genug davon, immer und immer wieder zu versuchen, verbohrte Erwachsene von etwas zu überzeugen. Ich glaube, nur die jüngeren Leute werden etwas ändern. Deshalb verbringe ich die meiste Zeit damit, Kindern von der Bewahrung des Landes und den Problemen der Aborigines zu erzählen; weil ich hoffe, daß die Kinder mit der Überzeugung aufwachsen, ihr Land schützen und sich an ihm erfreuen zu sollen."

Die Schreibweise der in Klammern gesetzten Worte ist nicht gesichert.

Video 2

(wird fortgesetzt ...)

 

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Letzte Änderung am 2000-02-16
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